Nebelfeder
Donnerstag, 29. März 2018
5.Poetry Slam - Toleranz
Hi,

ich habe ja vor zwei Tagen etwas über den Text erzählt, den ich geschrieben habe.
Den habe ich jetzt fertig.

Ich bin mit dem Endergebnis ziemlich zufrieden.
Wenn ich vorlese, brauche ich knapp sieben Minuten.

Gestern Abend habe ich das Ende noch mal umgeschrieben.
Danach wollte ich ihn meinen Eltern vorlesen.
In dem Moment war ich dann wieder unsicher.
Letztendlich habe ich ihn dann vorgelesen, aber ich hatte schon ein bisschen Angst, dass er ihnen nicht gefällt.
Bei meinen Eltern und meiner Schwester kam der Text ganz gut an.
Was heißt ganz gut - sie fanden ihn wirklich gut!

Es gibt noch ein paar Stellen, die ich noch überarbeiten muss,
grundsätzlich bin ich aber ziemlich zufrieden damit.

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Ich weiß noch nicht, was ich jetzt mache.
Das Wetter überzeugt mich nicht so wirklich, deswegen fällt rausgehen schon mal weg.
Ich denke, ich räume ein bisschen meine Regale auf.
Ich bin zurzeit sowieso in einer Aufräum-/Umräumphase.
Ja, das wäre eine Idee.
Ich glaube, das mache ich jetzt wirklich.
Ok, dann fang ich mal an.

Was macht ihr so?

Bis bald, Nachtschatten

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Dienstag, 27. März 2018
Schreiben!
Hey,

ich habe gerade Ferien und bin sehr glücklich darüber.
Gestern war ich mit meiner Schwester im Wald und da gehe ich heute wahrscheinlich wieder hin.
Ich mag den Wald.
Dort zu sein gibt mir ein Gefühl von Freiheit.

Im Moment lese ich wieder was mehr.
Auf Kilis Empfehlung hin habe ich Obsidian von Jennifer L. Armentrout gelesen.
Den vierten Band habe ich noch nicht gelesen, das kommt noch.

Ich verliebe mich immer mehr in Poetry Slam.
Auf YouTube schau ich immer Poetry Slams und da gibt es wirklich sehr gute.
Selber schreibe ich auch welche. Ich bin aber nicht sonderlich gut darin.
Ich habe vor circa einem halben Jahr damit angefangen.
Mein erster Text war über das Thema Freundschaft, mit Kili zusammen geschrieben, ein Geburtstagsgeschenk für Elli.
Der zweite war übers Schreiben, als Geburtstagsgeschenk für Kili.
Der dritte war für die Schule. Im Rahmen des Philosophieunterrichtes mussten wir beim Hospiz (Sterbehilfe) Projekte präsentieren.
Dabei habe ich dann mit der Unterstützung von Kili einen Text über den Tod geschrieben.
Mein vierter Poetry Slam behandelt das Thema "Wahre Kunst". Die Inspiration dafür kam von einem ausgeschriebenen Schreibwettbewerb, an dem ich letzten Endes nicht teilgenommen habe.
Das Thema fand ich trotzdem gut.

Jetzt zurzeit schreibe ich über Toleranz und so etwas.
Das kommt auch von einem Wettbewerb.
Leider kann ich daran nicht teilnehmen, da Soloprojekte nicht erwünscht sind.
Das ist schon ein bisschen schade, aber ich schreib den Text auch so gerne.

Ich hab nicht nur die Texte geschrieben, sondern auch noch viele kurze Ausschnitte und Texte, die ich allerdings nie irgendjemandem gezeigt habe.
Diese sind alle noch in meinem Notizbuch.

Vor kurzem war ich auch bei einem Poetry-Slam-Workshop.
Ich war der einzige wirkliche Teilnehmer, ein Mitarbeiter und die Leiterin waren noch da.
Die Leiterin ist ein Mädchen aus meiner Schule, die wirklich gute Texte schreibt.
Sie ist extrem nett.

Wir haben auch da kurze Texte geschrieben, aber ich habe meinen Text nicht vorgelesen.
Ich war nicht wirklich zufrieden damit.

Generell finde ich es schwer, selbstgeschriebene Texte vor anderen Leuten vorzutragen.
Selbst bei meiner Familie bin ich dabei ziemlich unsicher.
Ich persönlich weiß nie, wie der Text letztendlich ankommt.
Dann habe ich Angst, dass sie den Text nicht mögen oder stark kritisieren.
Kritik an meinen Texten, mit denen ich zufrieden bin, trifft mich härter als direkte Kritik an mir.
Wenn ich mit einem Text zufrieden bin, habe ich daran vermutlich schon viele Stunden geschrieben, abgeändert und angepasst.
Ich gebe mich nicht allzu schnell mit etwas zufrieden.
Wenn ich dann aber der Meinung bin, dass es endlich gut ist, habe ich trotzdem immer noch Angst, dass andere es eben nicht gut finden.

Wenn ich jemand anderem einen meiner Texte vorlese, habe ich das Gefühl, dass ich ihm auch ziemlich viel von mir preisgebe.
Das Gefühl ist auch immer da, wenn jemand meine Geschichten liest.
In der Klasse kam das jetzt schon öfter vor, dass sich jemand meinen Hefter geschnappt hat und laut vorgelesen hat.
Manchmal verunsichert es mich auch, dass theoretisch jeder meine Geschichten lesen kann, da ich ja ein Buch veröffentlicht habe.
Das ist schon ein merkwürdiges Gefühl.

Ich glaube, bei dem Text, den ich jetzt schreibe, wird das noch mal etwas schlimmer, da ich darin meine Meinung zu vielen Themen ganz klar darlege.
Über manches davon habe ich noch nicht einmal mit meiner Familie gesprochen.

Ich glaube meiner Familie außerhalb von meinen Eltern und meiner Schwester könnte ich den Text gar nicht vorlesen.
In dem Teil, den ich schon habe, sage ich ganz offen meine Meinung gegenüber von Religionen. Wenn man genau hinhört, geht daraus ziemlich klar hervor, dass ich damit nichts anfangen kann.
Meine Oma und meine Tante sind allerdings extrem gläubig.
Meine Tante ist, glaube ich, eher noch der Meinung, dass jeder glauben kann, was er will, meine Oma könnte eher damit Probleme haben, dass ich nicht gläubig bin.
Meinen Eltern habe ich nie gesagt, dass ich nicht glaube, dass es einen Gott gibt, aber es deutlich mitschwingen lassen.


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So, das war es jetzt erstmal.
Ich denke, ich werde jetzt gleich Musik anmachen, aufräumen und dabei den Text weiterschreiben.
Hat jemand von euch Spotify?
Und wenn ja, habt ihr eine Playlist mit Liedern, die ihr gerne hört?
Würdet ihr mir sagen, wie die Playlist heißt?
Ich brauch nämlich langsam mal neue Lieder, ich höre seit Ewigkeiten nur die gleichen.

Bis bald, Nachtschatten

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Montag, 5. März 2018
Hi...
Hi,
ich lebe noch.
Hab gerade was geschrieben, aber ich veröffentliche es lieber nicht.
Ist irgendwie zu viel Gejammer.
Vermutlich meld ich mich in den nächsten Tagen nochmal.

Bis bald, Nachtschatten

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Mittwoch, 31. Januar 2018
Programmieren
Hi,

in der Roboter AG in meiner Schule fange ich jetzt an, einen BrickPi zu programmieren.
Da stellt sich die Frage:
Was ist ein BrickPi?
Ein BrickPi ist ungefähr das Selbe wie ein Raspberry Pi,
nur dass man die Motoren und Sensoren vom Lego Mindstorms EV3 Roboter anschließen kann.
Nächste Frage:
Was ist ein Raspberry Pi?
Ein Raspberry Pi ist ein sehr kleiner Computer.
Diesen kann man dann an einen Bildschirm anschließen.

So.
Man kann den BrickPi mit verschiedenen Programmiersprachen programmieren,
aber wir haben uns für Python entschieden.
Darauf freu ich mich schon richtig. :)

Vor ein paar Tagen habe ich auch ein Programm mit Python geschrieben,
mit dem man die Seiten eines rechtwinkligen Dreiecks berechnen kann.
In Mathe haben wir gerade den Satz des Pythagoras,
deswegen kam ich auf die Idee.

Bis bald, Nachtschatten

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Mittwoch, 24. Januar 2018
Zeit
Hi,

ich hoffe, ich habe jetzt wieder etwas mehr Zeit.
Vor einer Woche hatte ich meine mündliche Prüfung in Englisch.
Dann musste ich meinen Erdkundehefter abgeben
und danach ein Kunstbild.
An dem Kunstbild saß ich die letzten beiden Tage und ich bin tatsächlich zufrieden damit.
Vielleicht zeige ich es hier mal, wenn ich es wieder zurück habe.

Am Anfang des Jahres habe ich mir einen Zeitplan erstellt.

Montag Dienstag Mittwoch
Schreiben Schulisches und anderes "Wichtiges"(aufräumen) Programmieren

Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Bücher lesen Projekt der Woche morgends: PdW; ab 18:00: Programmieren bis 12:00: PdW; bis 15:00: Programmieren; danach: Schreiben

Ich sage nicht, dass ich mich immer daran halte, aber es hilft mir ein wenig, mich zu organisieren.

Das war es jetzt auch erstmal.

Bis bald, Nachtschatten

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Sonntag, 31. Dezember 2017
2018 - Pläne
Das sind meine Pläne/Vorsätze für 2018:
  • Mein Fantasie-Buch fertig schreiben
  • Mich mehr mit dem beschäftigen, was mir wichtig ist
  • Mir mehr Zeit für Programmieren und Sägen usw. nehmen
  • Mehr Interessantes lernen
  • Mehr Programmiersprachen lernen
  • Viele Geschichten schreiben
  • Wieder zufriedener werden
  • Entspannter werden
  • Wieder mehr der Mensch werden, der ich sein will
  • Meine Konzentration auf das setzen, was mir wirklich wichtig ist
    • Mir bewusster machen, was mir wichtig ist
  • Nicht das Bloggen vergessen!
Damit wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr

2018

Bis bald,

Nachtschatten


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2017
Hi,

2017 steht kurz vor dem Ende.
Insgesamt war das Jahr für mich ein schönes Jahr.

Im neuen Schuljahr verbringe ich deutlich mehr Zeit in der Schule als im Alten.
Insgesamt bin ich 5 Stunden pro Woche mehr dort.
Das liegt allerdings an den zwei neuen AGs die ich besuche: Roboter-AG und Kreatives Schreiben.

Kreatives Schreiben ist ganz cool, aber die Lehrerin ist ziemlich distanziert von uns.
Es ist zwar eine AG, also wie Freizeit, wo wir essen und trinken wann wir wollen,
aber die Lehrerin ist trotzdem eine Lehrerin und bleibt von uns distanziert.
Sie lässt uns zum Beispiel nicht einfach mal über irgendetwas reden, was ich etwas nervig finde.
Wir reden nicht mal über irgendetwas, sondern über Themen, die etwas mit der AG zu tun haben.
Zum Beispiel haben wir uns neulich über das Buch von Kili und mir unterhalten und da meinte sie, wir sollten das nach der AG besprechen.
Das finde ich ein bisschen schade, da es anders schöner wäre.

In der Roboter-AG ist das nämlich anders.
Dort können wir mit den Lehrern über irgendetwas reden und wenn wir mal nichts machen ist das auch ok.
In der AG darf man sogar früher gehen oder einfach ans Handy gehen.
Um genau zu sein darf man machen was man will.

Ich bin der Meinung, dass das für eine AG auch wichtig ist, da es ja genau kein Unterricht ist.


Ich glaube die beste Woche war die Woche in den Sommerferien bei der Kreatives Schreiben Ferienfreizeit.
Ich war noch nie eine Woche lang so glücklich, wie ich es da war.

Ebenfalls gut war der Urlaub auf Island.
Island ist einfach richtig schön.

Ich glaube, die Roboter AG hat mich in eine neue Richtung gebracht.
Letztes Schuljahr war ich zum ersten Mal da, weil sie Python gelernt haben und ich dabei mitgemacht habe.
Mit dem Python Kurs bin ich fast fertig geworden.
Ich hänge nur noch an einer der letzten Aufgaben, weil ich immer eine Fehlermeldung bekomme und keine Ahnung habe, wie ich diesen Fehler beheben soll.

Zurzeit lerne ich mit SoloLearn HTML.
Mit SoloLearn kann man viele verschiedene Programmiersprachen lernen.
Darauf kam ich, weil mir langweilig war und ich auf Twitter ein bisschen "gelesen" habe.
Irgendwann war ich dann bei Wintercracker, der schrieb, dass er damit Python gelernt hat.
Und ich war begeistert und habe es mir noch an dem Abend heruntergeladen.
Seitdem lerne ich HTML. :D


Inzwischen überlege ich auch schon manchmal, welche Fächer ich in der Oberstufe belegen will.
Auf jeden Fall will ich Informatik machen, da ich einfach unglaublich viel Spaß am Programmieren habe.
Geschichte sollte auch dabei sein, weil ich das Fach interessant finde.
Ich denke, dass ich als Leistungskurs Deutsch machen werde, weil es mir total leicht fällt, irgendetwas zu interpretieren und dann Texte zu schreiben.
Das sind dann fast gratis gute Noten.
Spaß.
So ist das auch nicht, aber ich kann es halt recht gut.
Bis jetzt habe ich zumindest noch nie für eine Deutscharbeit gelernt und immer eine 1 oder 2 geschrieben. :D
Ich glaube ich will Physik wählen, auch wenn es kompliziert ist.
Da interessiere ich mich zumindest für.
Chemie finde ich auch recht gut, auch wenn ich da letztes Jahr eine 4 hatte... :)
Aber das war ja auch nur, weil ich zu dumm war, mein Heft abzugeben.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018.

Bis bald,
Nachtschatten

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Donnerstag, 28. Dezember 2017
Danke
Danke.
Danke, an all diese Menschen, die sich mit ihrem Handeln oder ihren Worten unvergesslich in mein Gehirn eingebrannt haben.
Danke.
Ich habe so oft über euch nachgedacht und musste bei diesen Gedanken so oft lächeln.
Danke.
Danke, dass ich euch kennenlernen durfte.
Danke.

Danke, liebe beste Freundin, liebe Kili, dass du mich so nimmst, wie ich bin.
Ich weiß, ich bin nicht einfach.
Viel zu kindisch, irgendwo schon peinlich, aber dir scheint es egal zu sein, denn du schämst dich vielleicht manchmal für mich - es würde mich nicht wundern - aber du traust dich immer noch, mit mir vor die Tür zu gehen.
Danke, dass du dir meine Geschichten durchliest und dich mit mir über irgendwelche Bücher unterhältst.
Danke, dass du zu mir stehst, auch wenn ich mal wieder meine Schattenseiten hervorblicken lasse, die ich eigentlich lieber verstecken würde.
Danke, dass du mich so akzeptierst wie ich bin.
Ich hoffe du weißt wie viel mir das bedeutet.
Ich hoffe du weißt wie viel du mir bedeutest.

Danke, liebe Schwester, dass du nie genervt von mir bist, obwohl ich so oft von dir genervt bin.
Danke, dass du mich nicht wegschickst, obwohl ich dich so oft wegschicke.
Danke, dass du mit mir verrückte Sachen machst.
Danke, dass du mit mir über meine schlechten Witze lachst.
Ich hoffe du weißt, dass ich deine Musik eigentlich gerne mag, auch wenn ich manchmal darüber schimpfe.
Ich hoffe du weißt, dass ich dich nicht verletzen will und ich hoffe, ich verletze dich nicht.

Ich versende ein Danke an das Mädchen, dass vor einigen Jahren in meiner Klasse war.
Du bist einer der freundlichsten und warmherzigsten Menschen, die mir je begegnet sind.
Du hast immer jedem das Gefühl gegeben, etwas wert zu sein.
Du gibst jedem das Gefühl, er dürfte dazugehören.
Du bist unglaublich freundlich und lieb, dafür bewundere ich dich wirklich sehr.

Danke, an einen Physik- und Mathelehrer meiner Schule, der eine AG leitet, in der ich bin.
Letztes Jahr war ich auch in der AG, obwohl ich eigentlich kein Mitglied war.
Du saßest in dem Raum und hast an deinem Laptop gearbeitet und als dieser Junge reinkam, ein Jahr älter als ich, der auch in der AG Mitglied war, hast du deine Arbeit pausiert.
Er hatte geweint, man sah seine roten Augen.
Wie es schien, hatte er dir schon mal von seinem Problem erzählt, denn du schienest zu wissen, worum es ging.
Du hast dich um ihn gekümmert.
Du hast ihm zugehört.
Du hast ihn getröstet und ihm gesagt, dass alles wieder gut werden würde.
Du hast ihm einen Rat gegeben.
Du warst einfach für ihn da und es war egal, dass du ein Lehrer warst und er dein Schüler.
Du bist auch sonst für jeden da.
Du redest mit den Jungs über Star Wars und Computerspiele.
Du gehst mit ihnen zum Supermarkt und lötest mit ihnen Kabel.
Du hilfst den Jüngeren bei Matheproblemen obwohl du das nicht müsstest.
Du suchst in den Arbeiten nach Fehlern von den Lehrern, damit sie vielleicht doch noch eine bessere Note bekommen.
Ich bewundere dich dafür, was für ein guter Lehrer du bist.

Danke.
Danke an dich, junger Mann aus der Bahn, von dem ich noch nicht einmal den Namen kenne.
Du hast eine Behinderung, wurdest von meinen Klassenkameraden ausgelacht und abgewiesen,
doch trotzdem hattest du den Mut, zu mir und meiner Freundin zu kommen und zu fragen, ob du vielleicht auf einem Sitz in Fahrtrichtung sitzen darfst.
Im ersten Moment war ich verwirrt,
weil ein Platz weiter ein Sitz, bei dem man vorwärts fuhr, frei war,
aber dann bin ich aufgestanden und habe dir meinen Platz angeboten.
Ich bin dann rückwärts gefahren und du neben Kili vorwärts.
Du musstest zur Toilette und wir haben auf deine Sachen aufgepasst.
Dann wolltest du am Fenster sitzen und Kili hat mit dir den Platz getauscht.
Du hast angefangen, mit uns zu reden.
Du hast uns nach unserer Schule gefragt, unseren Bustickets und wir haben uns über verschiedenste Sachen unterhalten.
Du bist 21 Jahre alt, fährst viel mit der Bahn und hast, wie du sagst, eine Krankheit.
Ich denke, du meintest eine Behinderung.
Du sagtest, einige Kinder hätten dich beleidigt, die im Zug waren, doch du hast uns versichert, dass es bestimmt nicht die Jungs aus unserer Klasse waren.
Du sagtest, wir seien nett.
Du hast dich bedankt, dass du dort sitzen durftest, mehrmals sogar.
Als du aussteigen musstest, hatte ich den Wunsch, dir Glück und ein schönes Leben zu wünschen, da mir klar war, dass ich dich wahrscheinlich nie wieder sehen würde.
Doch ich schwieg und du wünschtest Kili und mir Glück.
Ich erwiderte den Wunsch.
Von Minute zu Minute war ich immer beeindruckter von dir.
Ich bewundere dich, lieber junger Mann aus dem Zug.
Du bist wirklich wunderbar.
Ich wünsche dir alles Glück der Welt.
Danke, dass ich dich kennenlernen durfte.
Du hast ein gutes Herz.
Du hast mir gezeigt, dass man im Leben nicht aufgeben darf und gibst mir selbst Kraft.
Du bist unglaublich stark.
Ich bewundere dich.

Danke, Mädchen vom Schreibkurs in den Sommerferien.
Ich bewundere deine Stärke, weil du trotz vernarbter Unterarme mit kurzen Ärmeln am Tisch saßt.
Ich bewundere dich, weil du dich nicht von den Blicken von uns anderen hast ablenken lassen.
Du hast immer dein Ding gemacht und ich glaube, jeder dort fand dich toll.
Danke, du hast mich beeindruckt.

Danke an meinen verrückten Englischlehrer, der mir gesagt hat, dass ich beim Schreiben immer weiter machen soll, auch wenn mich jemand runterzieht.
Danke an meine Eltern, die mich bei der Veröffentlichung meines ersten Buches unterstützt (und finanziert) haben.
Danke an meine Schwester, die sich mich angehört hat, als ich sie beim Formatieren vollgejammert habe, weil ich andauernd das komplette Layout zerstört habe.
Danke an einige Jungs aus meiner Klasse, die sich für meine Geschichten interessieren.
Danke an Jessicaa, die mich mit einigen Kommentaren hier enorm glücklich macht.
Danke an all die Menschen, die mich jeden Tag ertragen müssen. Ihr habt echt starke Nerven.

Eigentlich gäbe es noch viel mehr Menschen, denen ich nach diesem Jahr danken müsste.
Aber es ist spät.
Irgendwann ist es auch gut...


Bis bald, Nachtschatten.

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